
Basiswissen zu Life Bond Fonds
Wir sprechen nur dann von einem guten Investment, wenn wir unser Kapital in Märkte investieren, deren Produkte oder Dienstleistungen von möglichst vielen Menschen nachhaltig und definitiv gewollt und/oder gebraucht werden.
Was ist ein Life Bond Fund und wie funktioniert er?
Die Idee ist einfach:
Der Fonds kauft mehrere bestehende Policen, wird neuer Versicherungsnehmer, übernimmt die weiteren Prämienzahlungen und erhält im Leistungsfall (Todes- oder Erlebensfall) die Versicherungssumme ausgezahlt.
Bei den Anlagen, die in britische oder deutsche Kapitallebensversicherungen investieren, wird auf die Ablaufleistung der eingekauften Policen abgezielt. Deren Rendite ist direkt abhängig von der durch die Versicherung am Kapitalmarkt erwirtschafteten Rendite.
Anders ist es bei Investitionen in Risikoversicherungen: Die Auszahlung der Versicherungssumme im Leistungsfall (ausschließlich Todesfallleistung) resultiert alleine aus den für diesen Fall angesammelten Risikoprämien und ist von der Entwicklung der Aktien-, Renten- und Immobilienmärkte unabhängig.
Die mit einer Beteiligung verbundene Chance auf Realisierung einer attraktiven Rendite beinhaltet auch ein mitunternehmerisches Risiko. Wurde für den Fonds jedoch die Rechtsform der Kommanditgesellschaft gewählt, beschränkt sich die Haftung des Anlegers auf die Höhe seiner Kommanditeinlage.
Die Laufzeiten von Life Bond Funds liegen in der Regel bei ca. 15 Jahren. Bei dieser Art von Beteiligungen handelt es sich um so genannte geschlossene Fonds. Eine Veräußerung der Beteiligung ist während der Laufzeit theoretisch jederzeit möglich. Die Fungibilität der Beteiligung ist jedoch aufgrund des Fehlens einer Börsennotierung oder eines geregelten Zweitmarktes eingeschränkt.
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