
B
Wir sprechen nur dann von einem guten Investment, wenn wir unser Kapital in Märkte investieren, deren Produkte oder Dienstleistungen von möglichst vielen Menschen nachhaltig und definitiv gewollt und/oder gebraucht werden.
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Backbord
Linke Seite des Schiffes in Fahrtrichtung, rote Kennung (Gegenteil: Steuerbord)
BAFin
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht: Nachfolgebehörde der Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen, das Versicherungswesen und den Wertpapierhandel. Erteilt in- und ausländischen Fondsgesellschaften die Erlaubnis zur Aufnahme des Geschäftsbetriebs in Deutschland und überwacht die Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften.
Ballasttanks
Zur Stabilisierung ist jedes Schiff mit Ballasttanks ausgestattet, um je nach Beladung die gewichtsmäßige Belastung auszugleichen. Sie werden mit Wasser gefüllt.
Barausschüttung
Ausschüttung
Bareboat-Charter
Es wird nur der Schiffskörper (bare boat) vermietet, d.h. ohne Besatzung und ohne Ausrüstung. Der Charterer muß die Aufwendungen für Reparatur und Pflege des Schiffes selbst tragen.
Barrel
Deutsch: Fässer. Heute auch eine Maßeinheit, z.B. für Rohöl. 1 Barrel = 159 Liter.
Barreserve
Auch: Liquidität oder Cash-Position. Fondsmanager können einen Teil des Fondsvermögens in Termingeld anlegen, um auf Marktbewegungen reagieren zu können.
Bauaufsicht
Von dem Vertragsreeder beauftragtes Fachpersonal, das die technisch einwandfreie, korrekte und termingerechte Ausführung des Schiffsbaus auf der Werft überwacht.
Befrachter
siehe Charterer
Befrachtungs- und Adresskommission
Vergütung für die Vermittlung der Charter in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der Charterrate. Die Befrachtungskommission wird beim Abschluss eines Chartervertrages durch fremde dritte Makler fällig. Auch der Bereederer kann für seine Tätigkeit als Befrachter eine Befrachtungskomission erhalten. Gelegentlich wird darüber hinaus eine Adresskommission von der Reederei an den Charterer bzw. dessen Makler gezahlt.
Beitrittserklärung
Zeichnungsschein, der dem Beteiligungsprospekt als Anlage beigefügt ist. Der Anleger tritt mit der Unterzeichnung der Beteiligungsgesellschaft mit dem in dem Zeichnungsschein eingesetzten Betrag bei. Erst durch die Annahme durch den Treuhänder ist der Beitritt des Anlegers wirksam, und er erhält eine Annahmeerklärung der Treuhandgesellschaft (siehe Treuhandgesellschaft).
Benchmark
Messlatte für Fonds. Meist ein Index, der den entsprechenden Markt spiegelt.
Bereederung
Die Bereederung beinhaltet die technische und kommerzielle Betreuung des Schiffes. Hierzu gehört im Wesentlichen: Einsatz des Seepersonals, Einkauf von Ersatzteilen und Organisation bzw. Ausführung von Reparaturen, Abschluss von Versicherung und Verproviantierung. Im Normalfall gehört auch die Befrachtung des Schiffes, d.h. die Organisation der Beschäftigung des Schiffes dazu.
Bereederungsvertrag
Der Vertrag wird zwischen der Beteiligungsgesellschaft und dem von ihr beauftragten Bereederer (siehe Vertragsreeder) geschlossen und beinhaltet den Umfang der vom Bereederer zu erbringenden Dienstleistungen sowie die Vergütung hierfür.
Beteiligungsgesellschaft
Eigentümergesellschaft, meist in Form einer GmbH & Co. KG.
Beteiligungsprospekt
Erklärende Broschüre mit wesentlichen Eckdaten und Verträgen der offerierten Beteiligung. Die Prospektbestandteile sind ein allgemeiner Teil, Grundlagen und Partner des Beteiligungsangebotes, Investitions- und Planrechnung, wirtschaftliche Grundlagen mit der Darstellung der Chancen und Risiken für den Anleger, Abdruck des Gesellschafts- und des Treuhandvertrages sowie ggf. zusätzliche Vereinbarungen. Der Prospektherausgeber, in der Regel sind es gemeinschaftlich das Emissionshaus und die Beteiligungsgesellschaft (siehe Initiator), haftet für den richtigen und vollständigen Prospektinhalt.
Betriebsergebnis
Das Betriebsergebnis ergibt sich aus dem Saldo aus Erträgen und Aufwendungen, also der Differenz zwischen den Chartereinnahmen und der Summe aus Schiffsbetriebskosten, Werftkosten, Bereederung und Befrachtung, Gesellschaftskosten sowie Zinsaufwendungen.
Betriebskosten
Kosten, die nach Abschluss der Investitionsphase während des laufenden Betriebes eines Unternehmens anfallen. Dazu zählen im Einzelnen: Kosten für Personal, Ausrüstung, Reparaturen, Schmieröl, Versicherungen, Besichtigungen und sonstige Kosten.
Blind Pool
Beteiligung an einem Unternehmen, bei dem das Anlageobjekt und die Investitionssumme zum Investitionszeitpunkt noch nicht festgelegt sind.
Blue Chips
Auch: Standardwerte. Aktien von Unternehmen, die über eine hohe Marktkapitalisierung und einen hohen Bekanntheitsgrad verfügen.
Bonität
Zahlungsfähigkeit und -willigkeit von Personen, Unternehmen und Wertpapieremittenten als Basis für ihre Kreditwürdigkeit.
Bottom-up-Ansatz
Analysemethode, bei der Fondsmanager aufgrund der wichtigsten Kennzahlen eines Unternehmens versuchen, die Entwicklung einer Aktie vorherzusagen.
BRZ
Bruttoraumzahl. Maß, welches den gesamten umbauten Raum eines Schiffes angibt.
Bugstrahlruder
Propeller im Vorderteil (Bug) des Schiffes. Ermöglicht eine Querbewegung oder das Drehen des Schiffs und unterstützt Manöver in engen Revieren, z.B. Häfen.
Bulk Carrier
Frachter für Massengut-Ladungen wie Getreide, Erz, Kohle
Bulker
Frachtschiff mit speziellen Laderäumen für den Transport von trockenem Schüttgut.
Bundesministerium der Finanzen (BMF)
Zu den Aufgaben des Bundesministerium der Finanzen zählen die Bereiche Zölle und Steuern sowie die nationale, internationale und EU Finanz-, Währungs- und Wirtschaftspolitik. Das BMF ist für die Erstellung des Bundeshaushaltes verantwortlich und befasst sich mit den Liegenschaften des Bundes, der Privatisierung staatlicher Unternehmen, offenen Vermögensfragen, Geld- und Kreditwesen und pflegt die Finanzbeziehung zu Ländern und Gemeinden.
Bunkerkosten
Treibstoffkosten für ein Schiff
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