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Was ist eine Schiffsbeteiligung und wie funktioniert sie?

Eine Schiffsbeteiligung ist eine unternehmerische Beteiligung an einer Schifffahrtsgesellschaft und zugleich eine Investition in einen der flexibelsten Sachwerte mit weltweiten Einsatzmöglichkeiten. Der Kapitalanleger wird Miteigentümer an einem Schiff und partizipiert auf diese Weise am kontinuierlichen Wachstum des Welthandels, der zum überwiegenden Teil über den Seeverkehr abgewickelt wird. Das von der Schifffahrtsgesellschaft gebaute oder gekaufte Schiff wird nach der Übernahme i.d.R. national oder international für eine bestimmte Festperiode an eine Reederei verchartert.

Die mit einer Beteiligung verbundene Chance auf Realisierung einer attraktiven Rendite beinhaltet auch ein mitunternehmerisches Risiko. Wurde für die Schifffahrtsgesellschaft jedoch die Rechtsform der Kommanditgesellschaft gewählt, beschränkt sich die Haftung des Anlegers auf die Höhe seiner Kommanditeinlage.

Die Laufzeiten von Schiffsbeteiligungen liegen in der Regel zwischen 10 und 15 Jahren. Bei dieser Art von Beteiligungen handelt es sich um so genannte geschlossene Fonds. Eine Veräußerung der Beteiligung ist während der Laufzeit theoretisch jederzeit möglich. Die Fungibilität der Beteiligung ist jedoch aufgrund des Fehlens einer Börsennotierung oder eines geregelten Zweitmarktes eingeschränkt. Die Rendite des Kapitalanlegers errechnet sich aus den jährlichen Ausschüttungen und der Endausschüttung bei Veräußerung des Schiffes.

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